Veranstaltungen in Nußdorf
Nußdorf: CSU/FWG – Kandidaten gewählt
Bürgermeister Sepp Oberauer führt Gemeinschaftsliste an
Wie seit über 50 Jahren
stellen sich auch zur Kommunalwahl 2008 der Nußdorfer CSU – Ortverband
und die Freie Wählergemeinschaft Nußdorf (FWG) auf einer gemeinsamen
Liste zur Wahl. Wie Bürgermeister und CSU – Ortsvorsitzender Sepp
Oberauer erläuterte, hätten durch den Zusammenschluss auch
parteipolitisch nicht Gebundene die Möglichkeit, durch ihre Mitarbeit im
Gemeinderat dem Wohl der Gemeinde zu dienen. Auch sei es dadurch
möglich, Vertreter aller Ortsteile und Berufsgruppen einzubinden. Auf
einer gut besuchten Aufstellungsversammlung im Gasthaus „Schneiderwirt“
stellten sich Bürgerinnen und Bürger beider Gruppierungen der Wahl für
die 14 zu besetzenden Plätze im zukünftigen Gemeinderat. Den 15. Platz
belegt der amtierende Erste Bürgermeister, Sepp Oberauer, als
Direktkandidat der CSU für den Amt des Bürgermeisters und als
Listenführer der CSU/FWG. Die Wahl wurde geleitet von Hans Straßburger,
der aus beruflichen Gründen nicht wieder für den Gemeinderat kandidiert.
Auf den Listenplätzen nach Sepp Oberauer folgen: Andreas Auer, CSU; der
jetzige Zweite Bürgermeister, Christoph Niederthanner, CSU, der auch für
den Kreistag kandidiert; Ludwig Linder, CSU; Georg Mayer, CSU; Leo
Dettendorfer, CSU; Peter Dettendorfer, CSU; Peter Moser, CSU; Michael
Auer, FWG; Elisabeth Dräxl, CSU; Florian Dettendorfer, CSU; Josef Bartl,
CSU; Andreas Mayer, Junge Union (JU); Uli Meier, FWG; Josef Wernberger,
CSU; Christian Niederthanner, FWG; Bernhard Niederthanner, FWG; Peter
Neumeier, CSU; Balthasar Kogler, CSU; Sabine Lausser, CSU; Helmut
Brunner, CSU; Andreas Huber, CSU; Franz Schweiberer, FWG; Johannes
Lindner, JU; Norbert Gleich, FWG; Thomas Dettendorfer FWG; Raphael
Raser, JU; Sebastian Hinterwinkler, CSU; Ersatzkandidat: Hartmut Klein,
CSU. Neben Hans Straßburger kandidieren nicht mehr für den Gemeinderat:
Elisabeth Steer aus beruflichen Gründen und nach 42 Jahren
ununterbrochener Tätigkeit im Rat der 69-jährige Peter Dräxl. In seiner
einführenden Rede stellte Bürgermeister Oberauer fest, dass der von der
Zweidrittelmehrheit der CSU/FWG dominierte Gemeinderat in der
ablaufenden Periode nicht nur die versprochenen Großprojekte wie den Bau
der Turnhalle oder den demnächst abgeschlossenen Neubau des
Feuerwehrgerätehaus realisiert habe. Darüber hinaus seien die
Bebauungspläne „Am Steinbach“ , „Am Inn“ und „Osterried“ mit weiteren
Bauplätzen für Einheimische sowie die Änderung des
Landschaftsschutz-gebietes im Sinne der Gemeinde abgeschlossen worden.
Die Nahversorgung durch einen Markt und die Eröffnung eines Dorfladens
für heimische Produkte, die Förderung des Tourismus, Straßensanierungen
und Sanierungsarbeiten am Wasserversorgungssystem oder die
Jugendförderung seien weitere Erfolge, auf die die Gemeinde stolz sein
könne. Nicht zu vergessen sei der Gewinn der Goldmedaille im
internationalen Wettbewerb „Entente Florale“. Für die kommenden Jahre
stehe die Schmutzwasserkanalisation von Überfilzen bis Windshausen gemäß
bestehendem Abwasserbeseitigungskonzept an. Ferner seien die Umsetzung
der Kindertagesbetreuung, der Ausbau und Sanierung des Straßennetzes,
Gebäudesanierung am Kindergarten, der Schule und des Gemeindeamtes
Aufgaben, denen sich der nächste Gemeinderat zu stellen habe. Oberauer,
der auch für die Zukunft das Ziel „ Leben und Arbeiten am Ort“ zu
ermöglichen, als wichtige Prämisse sieht, schloss mit einem Zitat: „In
einem Dorf gibt es drei Gruppen von Mitbürgern: die erste meint, es ist
alles in Ordnung, es ist nichts zu tun; die zweite ist der Meinung, es
ist viel zu tun und die dritte Gruppe, die nicht lange redet und es
tut.“

CSU - Ortsverband Nußdorf
Ortsvorsitzender Sepp Oberauer
Winkelwiesweg 6
83131
Nußdorf
1. November 2007
An alle Mitglieder
des CSU Orstsverbandes und der JU Nußdorf
Einladung
Sehr geehrte Damen
und Herren, liebe Parteifreunde,
in unserer letzten
Mitgliederversammlung am 2 .Oktober 2007 wurde beschlossen die
Gemeinderatskandidaten in einer gemeinsamen Aufstellungsversammlung mit
der Freien Wählergemeindschaft (FWG) zu nominieren. Zu dieser
gemeinsamen
Aufstellungsversammlung
am Donnerstag, 15. November 2007 um
19.30 Uhr
im Gasthof Schneiderwirt
lade ich Sie sehr
herzlich ein.
Tagesordnung:
1. Begrüßung durch
Ortsvorsitzenden
2. Bildung Wahlausschuß
a) Versammlungsleiter
b) Schriftführer
3. Beschlussfassung über die
Durchführung des Wahlverfahrens zur Bestimmung der
Gemeinderatskandidaten mit Einzelabstimmung über den Platz 1 und
Sammelabstimmung über die Plätze 2 bis 28 in offener Abstimmung
4. Geheime schriftliche
Einzelabstimmung über Platz 1 der Gemeinderatsliste
5. Aufruf von weiteren Bewerbern
für den gemeinsamen Wahlvorschlag durch die Versammlungsteilnehmer
6. Stimmvergabe auf den
vorbereiteten Stimmzetteln
7. Auszählung der Stimmzettel
und Bekanntgabe der Ergebnisse
8. Bestellung eines Beauftragten
für den Wahlvorschlag und seines Stellvertreters.
9. Bestellung von zehn
Wahlberechtigten zur Unterzeichnung des Wahlvorschlages
10. Bestellung von zwei
Wahlberechtigten zur Unterzeichnung der Niederschrift
11. Schlusswort durch
Ortsvorsitzenden
Liebe Parteifreunde, ich bitte Sie an
dieser für unser Dorf äußerst wichtigen Veranstaltung teilzunehmen, in
Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis für die Teilnahme zu werben und auch
zu kandidieren oder geeignete Gemeindebürger für eine Kandidatur zu
gewinnen. Die für unser Dorf bisher so erfolgreiche Gemeindepolitik von
CSU und FWG muß auch in Zukunft fortgeführt werden. An diesem Abend
werden dafür die Weichen gestellt.
Für Ihre Teilnahme und Mitarbeit im
Voraus besten Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Sepp Oberauer, Ortsvorsitzender
--------------------------------------------------------------------------------------------------Bericht
über die CSU-Versammlung am 2. Oktober 2007
Oberauer wieder Bürgermeisterkandidat
Nußdorfer CSU strebt erneut Gemeinschaftsliste mit FWG an
Der
CSU – Ortsverband Nußdorf läutete mit der Versammlung zur Nominierung
des Bürgermeisterkandidaten die „heiße Phase“ des Wahlkampfes für die im
Frühjahr nächsten Jahres anstehende Kommunalwahl ein. Im Gasthaus
„Schneiderwirt“ wählten die CSU – Mitglieder ihren Ortsvorsitzenden und
Ersten Bürgermeister der Inntalgemeinde, Sepp Oberauer, bei einer
Enthaltung ohne Gegenstimme erneut zum Kandidaten für das Amt des Ersten
Bürgermeisters. Auch wurde einhellig beschlossen, erneut einen
gemeinsamen Wahlvorschlag mit der Freien Wählergemein-schaft (FWG) für
die Wahlen zum Gemeinderat anzustreben. Altbürgermeister Johann
Dettendorfer erklärte in seinem Wortbeitrag, dass sich die
Zusammenarbeit mit der FWG seit 1952 bestens bewährt habe. Die
Gemeinschaftsliste gebe allen Bürgern die Möglichkeit, an der
Aufstellung der Kandidaten mitzuwirken und auch selbst, ohne
Parteizugehörigkeit, für den Gemeinderat zu kandidieren. In seinem
Rückblick auf die nun fast abgelaufene Wahlperiode, die erste seiner
Amtszeit als ehrenamtlicher Erster Bürgermeister, erinnerte Sepp
Oberauer auf die schwierige finanzielle Lage der Gemeinde zu Beginn der
sechsjährigen Spanne. Einerseits sei mit dem Verkauf neu ausgewiesenen
Baulands der Schuldenstand abgebaut worden, andererseits sei trotz aller
Schwierigkeiten mit dem Neubau der Turnhalle eine für das Dorfleben
eminent wichtige Investition realisiert worden. Die Turnhalle mit ihren
Zusatzräumen für Trachtenverein und Musikkapelle sei in kurzer Zeit
neben ihrer vielfältigen Funktion als Sportstätte ein Ort der Begegnung
geworden. Oberauer weiter: es sei gelungen, Mittel für die Sanierung
einer wichtigen Trinkwasserquelle, die Anschaffung eines neuen
Feuerwehrfahrzeuges und die Modernisierung des Bauhofführparks bereit zu
stellen. Die Schaffung eines Kinderspielplatzes durch eine
Elterninitiative habe die Gemeindekasse erfreulich geschont, so der
Bürgermeister. Als Zeichen des Nußdorfer Gemeinschaftsgeistes wertete er
die einhellige Ablehnung eines Mobilfunkmastes im Ortszentrum. Auch die
Gründung eines „Dorfladens“ für heimische Produkte als Ergänzung zum
örtlichen Einzelhandel habe viel Zustimmung gefunden. Bedeutend für die
Ortsentwicklung sei die Erstellung des Bebauungsplanes „Steinbach“
sowie der Ankauf weiterer Baugrundstücke für Einheimische. Als
„eindeutigen Höhepunkt“ seiner Amtszeit sieht Oberauer der Gewinn der
Goldmedaille im europaweiten Dorfwettbewerb „Entente Florale“, der ein
Sieg der ganzen Dorfgemeinschaft gewesen sei. Derzeit bewege die
Problematik der Neuordnung des Landschaftsschutzgebietes die Gemüter. Es
sei in diesem Zusammenhang unverzichtbar, die zukünftige Entwicklung des
Dorfes durch die Vorhaltung von Flächen für Gewerbe und Wohnen zu
sichern, so Oberauer. Der seit Jahren angestrebte Bau eines neuen
Feuerwehrgerätehauses habe jetzt begonnen und werde zügig vollendet
werden. Mit dem Bau der Schmutzwasserkanalisation in Überfilzen und
Hinterberg warte bereits eine neue und kostenintensive Aufgabe auf die
Gemeinde.
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Bericht über die CSU-Jaheshauptversammlung am 30. März 2007
Nußdorfer CSU bestätigt Führungsmannschaft
Einmütige Unterstützung für Josef Neiderhell – Brennerbasistunnel
Diskussionsthema
Keine wesentlichen Änderungen brachten die Neuwahlen in der
Jahreshauptversammlung der Nußdorfer CSU. Bürgermeister Sepp Oberauer
wurde ohne Gegenstimmen als Ortsvorsitzender bestätigt, als seine
Stellvertreter fungieren zukünftig Christoph Niederthanner, Peter Moser
und Johann Straßburger. Als Schriftführer wurde Walter Neumayer
bestätigt, Elisabeth Dräxl erhielt wieder das einmütige Vertrauen als
Schatzmeisterin. Weitere Vorstandsmitglieder sind Sabine Laußer,
Bernhard Oberauer, Georg Mayer, Andreas Auer und Hartmut Klein. In der
Kreisvertreterversammlung wird der Ortsverband vertreten von
Bürgermeister Sepp Oberauer, Kreisrat Christoph Niederthanner sowie von
Peter Moser, Sabine Laußer, Johann Straßburger und Bernhard Oberauer.
In seinem Rechenschaftsbericht erläuterte der alte und neue
Ortsvorsitzende die Arbeit der Vorstandschaft im vergangenen
Berichtsjahr, wobei er sich enttäuscht darüber zeigte, dass es nicht
gelungen sei, einen prominenten Redner für das Nußdorfer Festzelt zu
gewinnen. Der als Ersatz angebotene Frühschoppen als gesellige
Veranstaltung mit Tombola sei aber bei den Bürgern sehr gut angekommen.
Auf die Arbeit in der Gemeinde eingehend bedauerte der Bürgermeister das
neue Kinderbetreuungsgesetz als bürokratisches Monster mit
unzureichenden Finanzierungsmöglichkeiten. Wenig anfreunden könne er
sich mit dem jetzt aufkommenden Modell der allumfassenden staatlichen
Kinderbetreuung als Nachahmung der früheren Verhältnisse im Osten. Als
nahe Zukunftsprojekte seiner Amtsführung nannte er den Bau des
Feuerwehrhauses und eine weitere Baulandausweisung am Inn unter
Berücksichtigung der weiteren Konsolidierung des Nußdorfer Haushalts.
Eine besondere Ehrung durch den Ortsvorsitzenden wurde dem langjährigen
Gemeinderat Peter Dräxl zuteil, der lange Jahre auch in verschiedenen
Funktionen in der Vorstandschaft tätig war und nun auf eine
vierzigjährige Mitgliedschaft in der CSU zurückblicken kann.
Mit großer Aufmerksamkeit folgten die Versammlungsteilnehmer den
Ausführungen des Raublinger Bürgermeisters Josef Neiderhell, dessen
Kandidatur zum Landrat mit einmütiger Zustimmung aufgenommen wurde.
Neiderhell spannte einen breiten Bogen von den Wirrungen der
Gemeindegebietsreform zur Amtszeit seines Vaters bis hin zu den
anstehenden Aufgaben des Landkreises in der Gegenwart. Besonders in der
Wirtschaftspolitik müsse der Kreis sein Profil schärfen, weil zwar hier
60000 Arbeitsplätze vorhanden seien, deren durchschnittliche Entlohnung
aber weit unter dem Landesdurchschnitt liege. Als Konsequenz solle man
sich bemühen, Firmen mit qualifizierten Facharbeitskräften anzusiedeln,
wobei eine ausgewogene Struktur aus Tourismus, Handel und Gewerbe
angestrebt werden solle.
Für die Politik der Bundesregierung
hatte er lobende Anerkennung übrig, die mit Rentenreform,
Gesundheitsreform und der Umgestaltung der Unternehmenssteuern doch
schon einiges zustande gebracht habe. Die Forderung nach international
angepassten Körperschaftsssteuern wurde auch vom anwesenden ehemaligen
Staatsminister Franz Neubauer unterstützt, der hervorhob, man könne
nicht als Höchststeuerland eine Insel inmitten von Nachbarstaaten
bleiben, die längst ihre Steuersätze nach unten angepasst hätten und
dann darüber jammern, dass die Unternehmen dorthin auswanderten.
Betroffen zeigten sich die Versammlungsteilnehmer von den ergänzenden
Erläuterungen eines ortsansässigen Unternehmers, der exemplarisch
aufzeigte, welche regionalen Bauunternehmen von österreichischen Firmen
aufgekauft worden seien, die einfach auf Grund der besseren politischen
und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen finanziell in der Lage seien,
sich deutsche Konkurrenten einzuverleiben.
Von seinem Lob an der
Bundesregierung wurde vom Landratskandidaten Neiderhell ausdrücklich
Verkehrsminister Tiefensee ausgenommen. Dieser bevorzuge völlig
einseitig Verkehrsverbindungen in West – Ost – Richtungen, was dazu
führe, dass für den von Österreich und Italien betriebenen Ausbau des
Brennerbasistunnels samt Zulaufstrecke bis zur Grenze nicht einmal
Planungen für die Weiterführung auf deutscher Seite erfolgten. Im
Nachbarland würde die zusätzliche Bahntrasse zum Teil umweltschonend
unter die Autobahn verlegt. Diesen auf Anlieger Rücksicht nehmenden
Planungen müsse auch hier gefolgt und baldmöglichst eine leistungsfähige
Trasse entwickelt werden.
Für die kommenden Wahlen forderte
Neiderhell abschließend ein gestärktes Selbstbewusstsein der CSU, denn
man habe es wirklich nicht nötig, die erbrachten Leistungen kleinmütig
zu verstecken.

Gemeinderat Peter Dräxl erhält für seine 40-Jährige Mitgliedschaft
bei der CSU die Goldene Ehrennadel

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